Eigenverbrauchsbesteuerung erst ab 25.000 kWh Eigenverbrauch!

Das Gesetz zur Eigenverbrauchsbesteuerung von elektrischem Strom gibt es seit dem Jahre 1996, also seit einem Zeitpunkt, an dem die Photovoltaik noch keine Rolle spielte. Das Gesetz besagte, dass es beim Eigenverbrauch von selbst produziertem Sonnenstrom zwar eine Freigrenze bis 5.000 Kilowattstunden (kWh) gibt, aber mit Überschreiten der Grenze um eine kWh, auch die ersten 5.000 kWh steuerfällig werden, und zwar mit 1,5 Cent pro kWh.

Es galt daher für den Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) eine Gesetzesänderung herbeizuführen, was normalerweise einige Jahre dauert. Der Zustrom zur Petition, die eine völlige Entsteuerung forderte, war ebenso enorm wie das Presseecho. Das Finanzministerium reagierte innerhalb weniger Tage und bot Verhandlungen an. In der ersten Verhandlungsrunde wurde eine Verdoppelung der Freigrenze angeboten, die vom PVA abgelehnt wurde. Hier ist positiv zu erwähnen, dass der PVA von den anderen Verhandlungsteilnehmern (Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer, Gemeindebund, ÖMAG, Lebensministerium) voll unterstützt wurde. Eine zweite Verhandlungsrunde wurde vereinbart.

In der zweiten Runde gelang es, eine Freigrenze bis auf 25.000 kWh Eigenverbrauch zu erreichen. Damit waren Schulen, Kindergärten, Feuerwehren, mittlere Gewerbebetriebe usw. nicht mehr betroffen.

PV-Förderung in Österreich – ein Überblick

Die Fördersituation für Photovoltaikist in Österreich alles andere als überschaubar oder langfristig klar geregelt. Vor allem hat sich das novellierte Ökostromgesetz als für die Praxis untauglich herausgestellt und Österreich im internationalen Vergleich abstürzen lassen. Diese Übersicht zur Förderlandschaft soll zur Orientierung beitragen.

  1. Bundesweite Tarifförderung laut Ökostromgesetz
  2. Bundesweite Investförderung für Kleinanlagen durch den Energie- und Klimafonds
  3. Förderung der Länder und Gemeinden

Eine unabhängige Wirtschaftlichkeitsberechnung der Energie Verwertungs Argentur finden Sie hier:
Wirtschaftlichkeitsberechnung Photovoltaik

So erhalten Sie eine qualitativ hochwertige Anlage von Ihrem Profi- Installateur und MEA Partner:
PV Fibel 2015

Zu 1) Bundesweite Tarifförderung laut Ökostromgesetz

Bundesweite Tarifförderung

Die Tarifförderung ist im bundesweit gültigen Ökostromgesetz geregelt. Das Ökostromgesetz besteht seit dem Jahr 2002 und wurde bereits mehrfach novelliert.

Die Ökostromtarifförderung gilt für Anlagen die größer als 5 kWp sind. Für den in das Stromnetz eingespeisten Strom wird ein Fördertarif gewehrt. Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung (Ökostromverordnung) geregelt. Nach Vertragsabschluss gelten die Tarife für 13 Jahre.

Pro Jahr steht für die Photovoltaik ein Förderbudget von 8 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2012 ist neu, dass es bei Aufdachanlagen zusätzlich zum Fördertarif einen einmaligen Investzuschuss gibt und inzwischen gibt es nur mehr die Förder-Größenklasse (größer 5 kWp bis 200 kWp; Modulspitzenleistung) pro Anlagenart. 

Wenn Anlagen nicht errichtet werden, können eingereichte Förderungen noch 2015 berücksichtigt werden. Falls das nicht der Fall ist, so steht erst am 7. Jänner 2016 ein neues Förderbudget zur Verfügung.

Das wird gefördert: 

• Aufdachanlagen: 5 kWp bis 200 kWp

Für die eingespeiste Strommenge erhalten Sie 2016 folgenden Tarif:

Aufdachanlagen:

8,24 Cent pro kWh plus einen Investitionszuschuss von 40 Prozent der Investkosten mit maximal 375 Euro pro kW.
Photovoltaikanlagen, welche auf einer Freifläche errichtet werden sollen, sind nicht mehr förderfähig.   

 

Antrag zur Ökostromtarifförderung:
Bei der Antragstellung ist bereits der Ökostrombescheid sowie der Zählpunkt mitzuliefern.

Zu 2) Bundesweite Investitionsförderung für Private Anlagen (5 kWp)

  • Förderstart: 24. Februar 2015 (Förderende 14. Dezember 2015)
  • Förderbudget: 17 Millionen Euro
  • Fördersatz: 275 Euro/kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen; 375 Euro/kWp für gebäudeintegrierte Anlagen
  • NEU: Errichtungszeit 12 Wochen ab Registrierung; spätestens jedoch bis 7. März 2016 (wenn Registrierung am 14. Dezember 2015 erfolgte)
  • NEU: Förderung von Gemeinschaftsanlagen: Mind. 2 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten. Max. 5 kWp/Person; max. 30 kWp in Summe; jeder Beteiligte muss separaten Förderantrag stellen
  • NEU: Ein Antragsteller kann die Förderung für mehrere PV-Anlagen an verschiedenen Standorten beantragen (nicht aber am selben Standort)
  • Kombination mit anderen Bundes- bzw. Landesförderungen nicht möglich (keine Doppelförderung der Anlagen) – Nur der nicht geförderte Anteil darf von einer zweiten Stelle gefördert werden
  • Weiterhin sind nur 5 kWp einer Anlage förderbar 

Weitere  Details zum Förderablauf (Förderkriterien, Förderberechnung etc.) finden Sie unter www.pv.klimafonds.gv.at bzw im Leitfaden zur Investitionsförderung.

 

Ablauf:

  1. Planung der PV-Anlage, Zählpunktbeschaffung vom Netzbetreiber
  2. Registrierung: Mit der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigung dass das Fördergeld für diese Anlage für 12 Wochen reserviert ist.
  3. Errichtung der Anlage: Wird die Anlage nicht innerhalb der 12 Wochen abgerechnet (Prüfprotokoll und Schlussrechnung, noch kein Anschluss der Anlage an das Stromnetz erforderlich) erlischt der Anspruch auf Förderung für dieses Jahr.
  4. Pro Antragsteller und Standort kann nur für eine PV-Anlage Förderung beantragt werden

Auf Grund der Umsetzungsfrist von 12 Wochen ist es wichtig, entweder bei der Registrierung bereits alle notwendigen Bescheide vorliegen zu haben, oder sie rechtzeitig erhalten, damit die Anlage innerhalb von 12 Wochen nach der Registrierung errichtet werden kann.

 

Aktuell vorhandenes Förderbudget: Damit die Planung erleichtert wird, wird das noch vorhandene Förderbudget auf www.meinefoerderung.at/pv2014  tagesaktuell präsentiert.

Für Förderung registrieren: Ab sofort können sich Interessente für eine Förderung online auf www.pv.klimafonds.gv.at registrieren.

Zu 3) Investförderungen der Bundesländer

Alternativ bieten einige Bundesländer auch eigene Fördermodelle an. Eine gleichzeitige Inanspruchnahme von Bundes- und Landesförderung bei einer PV-Anlage ist nicht möglich.

Firmenförderung:

Die Firmen MEA SOLAR und Wels Strom bieten allen Photovoltaik – Interessierten ein unschlagbares Angebot für den wirtschaftlichen Betrieb Ihrer Anlagen:

Mit 3 starken Partnern zu Ihrer Photovoltaik Anlage:

  1. Ihr MEA PARTNER vor Ort plant, dimensioniert und errichtet Ihre PV Anlage
  2. MEA SOLAR liefert Ihnen Ihre PV Anlage in höchster Qualität 

Informationen im Internet